Die luxemburgische Forschungsförderungsorganisation FNR (Fonds National de la Recherche) hat den Auftrag, Wissenschaft und Forschung einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Ein zentrales Portal hierzu ist science.lu. Doch eine Website allein erreicht heute nicht mehr alle Zielgruppen – soziale Medien sind für viele Menschen die wichtigste Informationsquelle. Superblau hat das Social-Media-Konzept entwickelt und setzt es seit November 2024 fortlaufend um. Das Ergebnis: rund 50 Prozent mehr Follower in wenigen Monaten – und Wissenschaftskommunikation, die als Gegengewicht zu Fake News wirkt.
Die Inhalte der Wissenschaftsplattform science.lu erreichen ihre Zielgruppe – aber nicht dort, wo sie heute Informationen suchen: in den sozialen Medien.
Eine Social-Media-Strategie, die Wissenschaft in das Erlebnisformat von Instagram & Co. übersetzt – ohne ihre fachliche Tiefe zu verlieren.
Wissenschaftskommunikation steht 2025 vor einer paradoxen Aufgabe: Sie muss komplexe Forschungsergebnisse in einem Medium aufbereiten, das auf Geschwindigkeit, Bildlichkeit und Emotion optimiert ist – und dabei trotzdem inhaltlich präzise bleiben. Genau hier setzt unser Engagement für science.lu an.
Hinzu kommt die Mehrsprachigkeit Luxemburgs: Inhalte müssen auf Luxemburgisch, Deutsch, Französisch und Englisch funktionieren. Eine Story zu Regelschmerzen, zu Ernährung, zu Endometriose oder zu Forschungspreisen muss also nicht nur sprachlich, sondern auch kulturell anschlussfähig sein – an eine Bevölkerung, die zwischen lokalen Lebensrealitäten und internationaler Mobilität pendelt.
Das von Superblau entwickelte Social-Media-Konzept folgt einem klaren Versprechen: Es soll Wissen praktisch nutzbar machen. Statt abstrakte Forschung zu referieren, übersetzen wir Inhalte in Service-Formate – „Wat kann ee géint Reegelpéng maachen?“, „Firwat hu Frae Péng, wa se hir Reegel hunn?“, „Mr Science erklärt …“. Diese Format-Logik nutzt die Stärken der Plattformen, ohne ins Boulevard zu rutschen.
Mit klaren Templates, einem konsistenten Farbsystem haben wir science.lu auf Social Media eine eigenständige Bildsprache gegeben. Die Inhalte sind bei jedem Scroll sofort erkennbar – ein wichtiger Faktor in einem Feed, der mit Inhalten überflutet ist. Gleichzeitig bleibt der Auftritt menschlich, neugierig und einladend.
Strategie ist nur der Anfang. Wir verantworten die operative Umsetzung der Kanäle: Redaktion, Design, Produktion und Community-Pflege. So bleibt science.lu als Marke kontinuierlich präsent – und kann auf aktuelle Forschungsergebnisse, Diskurse oder gesellschaftliche Debatten reagieren, sobald sie relevant sind.
Seit dem Start unseres Engagements im November 2024 sind die Followerzahlen der science.lu-Kanäle um rund 50 Prozent gestiegen – ohne Performance-Budget, sondern getragen von einer konsequenten Content-Strategie und konstanter Qualität. Das ist mehr als ein KPI: Es ist die Bestätigung, dass Wissenschaftskommunikation auf Instagram funktioniert, wenn sie ernst genommen wird – als eigenständige Disziplin und nicht als Anhängsel klassischer Pressearbeit.
Der Bedarf an verlässlicher Wissenschaftskommunikation wächst weiter: In einem Medienumfeld, in dem Desinformation kostenlos und Wissenschaft anstrengend wirkt, ist verlässliche, gut gemachte Kommunikation eine demokratische Infrastruktur. Genau dazu trägt science.lu bei – und Superblau ist stolz, dieser Mission als strategischer und operativer Partner zur Seite zu stehen.






The design of Superblau is peppered with original creative ideas and was very well thought out from the beginning with many nice details. The result is very vivid and clear, and makes you want to start the project, as the designers went far beyond what was required.
Joseph Rodesch, science.lu
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